Beeinflusst der Mond unseren Schlaf?

Ein Mythos der uns Menschen schon seit der Frühzeit unserer Geschichte verfolgt, ist die Frage, ob der Mond Einfluss auf unseren Schlaf ausübt. Während viele Menschen behaupten, dass sie besonders in Vollmond-Nächten deutlich schlechter schlafen als sonst, empfinden viele Wissenschaftler dies als Hirngespinst.

Zusammenhang zwischen schlaflosen Nächte und dem Mond nicht belegt

Und in der Tat haben schlaf-wissenschaftliche Studien keinen Zusammenhang zwischen den verschiedenen Mondphasen und dem Schlafrhythmus verschiedener Probanden ergeben. Deutsche Forscher des Max-Planck-Instituts in München sammelten die Schlafdaten von über 1000 Personen aus einer Vielzahl von Nächten. "Wir konnten keinen statistisch belegbaren Zusammenhang zwischen menschlichem Schlaf und den Mondphasen aufzeigen", berichtet Martin Dresler, Neurowissenschaftler am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München und Donders Institute for Brain, Cognition and Behaviour in Nijmegen, Niederlande. Auch die Daten aus verschiedenen, hiervon unabhängigen Studien haben kein anderes Ergebnis aufgezeigt. Oftmals wurden die Auswertungen gar nicht erst veröffentlicht, da sich nichts Besonderes ausmachen lies.

Dennoch gibt es auch einige andere Stimmen, die von diesem Ergebnis nicht überzeugt sind. Sie stützen sich dabei auf vereinzelte Studien, in denen die Testpersonen in einer Vollmond-Nacht durchschnittlich 5-10 Minuten weniger schliefen und auch die REM-Schlafphase deutlich verkürzt war. Die Vermutung, dass Frauen und Männer in unterschiedlichen Phasen des Mond-Zyklus unterschiedlich lange schlafen, lässt sich jedenfalls nicht durch fundierte Studien und Messungen belegen.

Schlechter Schlaf nur Kopfsache

Das Gros der Schlafforscher ist sich nach Auswertung aller Daten aber weitestgehend sicher, dass der Mond also keinerlei Wirkung auf unseren Schlaf zeigt. Wir brauchen daher auch nicht weiter zu fürchten, beim nächsten Vollmond nicht genügend Schlaf zu bekommen. Denn oftmals ist dies wohl einfach reine Kopfsache und somit ist die Psyche Ursache für eine verkürzte Nacht.

Um auch in einer Vollmondnacht gut zu schlafen sollte man darauf achten sich weiterhin an seine nächtliche Routine zu halten und sich nicht von äußeren Einflüssen wie dem Mond ablenken zu lassen.

Mirjam Janke

Autor: Mirjam

Mirjam ist als leitende Product Managerin im stetigen Kontakt mit vielen Matratzen-Herstellern und dabei immer auf der Suche nach neuen Produkten, die für Online-Kunden interessant sein könnten. „Ich bin stolz, aktiv an unserem großen Sortiment mitzuarbeiten, unseren Kunden die beste Auswahl zu bieten und vor allem mit unserem innovativen Dormando Matratzenberater Ihre Suche nach gutem Schlaf enorm zu erleichtern. Wir sind bei Dormando besonders stolz, auch eigens entwickelte Matratzen anbieten zu können, die unsere Kunden überzeugen."