Alle Bettdecke Arten

Welche Bettdecken Arten gibt es?

Es gibt unterschiedliche Ansätze, um die verschiedenen Arten von Bettdecken zu unterteilen: nach Füllung, Füllmenge oder Steppung. Typische Bettdecken Füllungen sind:

  • Daunendecken & Federdecken: Entenfeder-Decke, Gänsefeder-Decke, Eiderdaunen-Decke
  • Tierhaardecken: Kamelhaar-Decke, Kaschmirdecke oder Schafschurwolle-Decke
  • Natürliche Bettdecken aus Naturfasern: Baumwoll-Decke, Seidendecke oder Leinendecke
  • Synthetische Fasern: Microfaser-Decke

Die beliebteste Decke? Daunenbettdecke mit weichen Daunenfedern

Daunendecken sind gefüllt mit den flauschigen Daunen und Federn von Enten oder Gänsen und werden in verschiedenen Mischverhältnissen hergestellt. Eine reine Daunendecke hat natürlich 100 % Daunen. Eine Dreivierteldaune besteht aus 30 % Daunen und 70 % Federn. Der Name Halbdaune ist etwas irreführend, denn es bezeichnet ein Mischverhältnis von 15 % Daunen und 85 % Federn. Die Qualität der Flaumfedern wird in 7 Klassen eingeteilt, wobei 1 für die höchste steht.

Bettdecken im Verleich - Synthetik oder Natur?

Das Fell von Tieren verhilft dabei, teilweise extremen Temperaturen zu trotzen. Je widriger die Umwelt in der das Tier lebt, umso bessere Eigenschaften weißt das Fell auf. Kamele müssen in der Wüste tagsüber sehr viel Hitze ertragen und nachts kühlt es extrem ab. Kamelhaardecken sind daher ideal als Sommerdecke geeignet. Kaschmirziegen sind extrem kalten Temperaturen ausgesetzt, deswegen weisen Kaschmirdecken ein hohes Wärmerückhaltevermögen auf. Natürliche Fasern weisen eine gute Feuchtigkeitsaufnahme vor. Baumwolle kann zum Beispiel 20 % ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen. Seide und Leinen sogar 30 %. Synthetische Fasern bestehen meist aus Polyester und werden verarbeitet zu Microfaser. Gerade im Bereich der Microfaserdecken gibt es sehr hohe Qualitätsunterschiede.

Eine Bettdecke wird oft mit vier Füllmengen angefertigt:

  • Light oder Sommerbett
  • Monodecke
  • Duodecke oder Kombi-Bettdecke
  • Extra-Warm oder Winterbett

Monodecken, Duo-Decke, Kombidecke und 4-Jahreszeiten Decke

Mit dem individuellen Wärmebedürfnis steigt auch die Füllmenge. Die leichteste Bettdecke in der Light Version ist eine gute Sommerdecke. Eine Monodecke eignet sich für Menschen die auch im Sommer etwas mehr Wärme mögen, oder als Decke für die Übergangsjahreszeiten. Bei einer Duodecke handelt es sich um zwei Lagen die miteinander versteppt wurden. Eine Kombi-Bettdecke besteht auch aus zwei Lagen, diese können aber mit den angebrachten Knöpfen oder Schlaufen voneinander getrennt werden. Bei einer Kombi-Bettdecke kann man im Sommer einfach die Decken auseinander knüpfen, eine verstauen und nur eine verwenden. Im Winter werden wieder beide Decken verknüpft. Das macht eine Kombi-Bettdecke zur idealen Vierjahreszeitendecke. Gesteppt werden beinahe alle Bettdecken Arten als:

  • Ohne Steppung (Ballonbett)
  • Geometrische Form (Kassettendecke, Karosteppbett, Rauten- oder Kreissteppung)
  • Funktionale Körpersteppung

Neue Bettdecken - Intelligente Versteppung

Früher wurden Bettdecken, egal welche Bettdecken Arten, nicht versteppt, so dass die Füllung sich frei im Bezug bewegen konnte und man bezeichnete diese Decken als Ballonbett. Das führte dazu, dass sich alles an einem Ende sammelte und die Wärme ungleichmäßig verteilt wurde. Heute werden fast alle Bettdecken versteppt, zum Beispiel mit geometrischen Formen wie Karos, Rauten oder Kreise. Besonders hochwertige Decken haben eine funktionale Körpersteppung, die sich perfekt an den menschlichen Körper anschmiegen. Einige haben sogar speziell auf das Wärmebedürfnis von Körperzonen abgestimmte Füllmengen. So sind auch kalte Füße im Bett kein Problem mehr, denn der Fuß-Bereich ist extra kuschelig.

Bettdecke ist nicht gleich Bettdecke: Alle Bettdecken in der Übersicht

Genau wie bei Matratzen, Betten, Kissen oder Lattenrost stehen Sie auch beim vermeintlich simplen Bettdecken kaufen vor der Qual der Wahl. Viele unterschiedliche Bettdecken Materialien, Größen und Marken befinden sich im Angebot. Wir zeigen Ihnen, welche Bettdecke Arten es gibt, für wen und wofür sie am besten geeignet sind und welche Bettdecken Modelle im Bettdecken Vergleich am besten abgeschnitten haben.

Was ist eine Bettdecke?

Wir beantworten Ihnen alle Fragen zum Thema Bettdecken: Woraus kann eine Bettdecke bestehen und was sind die jeweiligen Vorteile dieser Bettdecken? Welche Größe haben Bettdecken? Welche Bettdecke eignet sich für welche Jahreszeit und vieles mehr. Deutschlands beliebteste Bettdecken? Wir haben uns die beliebtesten Bettdecken der Dormando Kunden ganz genau angeschaut und aus dieser Auswahl noch einmal die besten Bettdecken ausgemacht. 

Die Daunendecke

Eine Daunendecke ist gefüllt mit Daunen von Gänsen oder Enten. Daunen sind die weichen Flaumfedern, welche aufgrund ihrer Plusterigkeit viel mehr Lufträume schaffen können als normale Federn und dadurch mehr Wärme halten können. Daunendecken liegen aber nicht schwer auf der Haut, sondern sind durch das luftige Füllmaterial auch besonders leicht. Die Flexibilität der Daunen ermöglicht zusätzlich eine optimale Anpassung an den Körper. Außerdem kann das Material Feuchtigkeit gut aufnehmen und an die Umgebungsluft weiterleiten. Von einer Daunendecke spricht man ab einer Füllung von mindestens 60% Daunen. Daunendecken werden oft in Kassettenform gesteppt, damit die Füllung nicht verrutscht.

Die Wolldecke

Eine klassische Wolldecke ist eine aus Wolle bestehende Sofadecke, die aber auch beispielsweise draußen im Garten verwendet werden kann. Spricht man aber bei den Bettdeckenarten von einer Wolldecke, dann sind mit Wolle gefüllte Bettdecken gemeint. Als Füllung kann zum Beispiel Schafschurwolle oder Kaschmirwolle dienen. Von einer Kaschmirdecke spricht man erst ab einem Anteil von 85% Kaschmir. Wolldecken können gut Wärme speichern und diese schnell von innen nach außen transportieren. Durch ihre guten Klimaeigenschaften kann die Wolldecke zu jeder Jahreszeit ein angenehmes Schlafklima bieten.

Die Microfaserdecke

Eine Microfaserdecke ist gefüllt mit Microfasern, synthetische Fasern die sehr dünn und fein hergestellt werden können. Diese Eigenschaft macht Microfaserdecken sehr leicht. Außerdem wird die Microfaserdecke bevorzugt von Allergikern verwendet, denn diese lässt sich oft mit hohen Temperaturen in der Waschmaschine reinigen. Gerade Hausstaubmilbenallergiker müssen bei Microfaserdecken darauf achten, dass sie bei mindestens 60°C waschbar ist. Außerdem sind diese Decken beliebt, da sie nicht fusseln. Auch Menschen, die im Schlaf stark schwitzen, profitieren von der Microfaserdecke, da diese besonders atmungsaktiv und feuchtigkeitsregulierend ist.

Die Baumwolldecke

Baumwolle ist ein echtes Naturtalent, denn die Naturfaser ist sehr hautverträglich, strapazierfähig und atmungsaktiv, weswegen sie auch gerne als Füllung für Bettdecken verwendet wird. Sie können durch ihre gute Feuchtigkeitsregulierung beispielsweise Schweiß sehr gut aufnehmen und an die Umgebungsluft abgeben. Baumwolldecken sind außerdem besonders leicht und liegen daher nicht schwer auf der Haut. Eine Baumwolldecke kann auch Bio-Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau enthalten. Achten Sie beim Kauf auf das kbA-Siegel. Baumwolldecken werden auch oft mit einem Mischverhältnis hergestellt, zum Beispiel mit Seide oder Leinen.

Die Kamelhaardecke

Eine Kamelhaardecke wird mit flauschigen Kamelflaumhaar befüllt. Kamele sind in der Wüste extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt und das Kamelhaar ist von Natur aus bestens dafür geeignet. Kamelhaardecken sind besonders beliebt im Sommer oder für Menschen die unter Nachtschweiß leiden, denn eine Kamelhaardecke kann Feuchtigkeit, wie Schweiß, aufnehmen ohne sich dabei feucht anzufühlen. Doch diese gute Feuchtigkeitsregulierung ist nicht das einzige, was die Kamelflaumhaar Decke zu bieten hat. Durch die Atmungsaktivität der Kamelhaar Decke kann es im Bett nicht zu einem Hitzestau kommen und man erhält ein angenehmes Schlafklima.

Die Eiderdaunendecke

Eine Eiderdaunendecke ist gefüllt mit den hochwertigen und kostbaren Eiderdaunen, welche viel feiner sind als normale Daunen. Eiderdaunen haben kleine Widerhaken, die dazu führen das sie aneinander haften und es entstehen unzählige kleine Luftpolster. Die gespeicherte Luft wirkt wie eine Isolationsschicht und die warme Luft bleibt unter der Bettdecke. Doch nicht nur im Winter kann die Eiderdaunen Decke eingesetzt werden: Im Sommer verringert sich das Volumen der Decke, sodass sie angenehm leicht auf der Haut liegt. Da Eiderdaunen von den freilebenden Enten mit der Hand eingesammelt werden müssen, sind Eiderdaunendecken sehr teuer.

Die Sommerdecke

Wenn im Sommer die Temperaturen ansteigen, dann braucht man eine leichte Sommerdecke, die atmungsaktiv ist und ein gutes Feuchtigskeitsmanagement besitzt. Viele Bettdecken mit unterschiedlichen Füllmaterialien, werden als Sommerdecke mit erheblich weniger Füllgewicht angeboten. Sommerbettdecken sollen zwar leicht auf der Haut liegen und den Körper nicht erdrücken, gleichzeitig sollen sie den Körper aber auch nicht auskühlen lassen. Man muss also die richtige Balance zwischen nicht zu warm, damit man nicht so schnell schwitzt, und nicht zu kalt, damit man zwar ein kühles, aber nicht eisiges Schlafklima erhält, finden. Besonders beliebte Sommerdecken sind Kamelhaardecken, Leinendecken oder Seidendecken.

Die Vierjahreszeitendecke

Eine Vierjahreszeitendecke besteht meist aus zwei miteinander verknüpften Bettdecken. Einer dünnen und einer etwas dickeren Decke. Die dünne Version kann im Sommer einzeln verwendet werden. Die dicke Version für die Übergangs-Jahreszeiten, also im Herbst und im Frühling. Knüpft man beide wieder zusammen hat man eine kuschelige Winterdecke. Somit kann die Vierjahreszeitendecke über das ganze Jahr hinweg verwendet werden. Es gibt aber auch einzelne Decken, die man als Vierjahreszeitendecke bezeichnet. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie im ganzen Jahr das jeweils passende Schlafklima bieten können.

Die Tagesdecke

Eine klassische Tagesdecke wird über das Bett ausgebreitet, um für einen geordneten Eindruck zu sorgen. Die Tagesdecke ist aber nicht nur praktisch, sondern kann auch als Wohn Accessoire genutzt werden, das dem Schlafzimmer einen völlig neuen Look verleiht. Tagesdecken gibt es in allen nur erdenklichen Farben und Designs. Besonders beliebt sind Patchworkdecken, die aus vielen einzeln zusammengenähten Karos mit verschiedenen Mustern bestehen. Die Tagesdecke wird am Tag über die Bettwaren gelegt und kann nachts weggeräumt werden. Im Winter können zusätzliche Tagesdecken gerne liegen bleiben.

Die Winterdecke

Im Winter kann es manchmal unter dem Bett gar nicht warm genug sein, deswegen muss eine Winterdecke Wärme halten können. Auch wenn die Wärme unter der Bettdecke bleiben soll, darf es nicht zum Schwitzen im Schlaf führen. Winterdecken müssen also atmungsaktive Füllmaterialien besitzen und sich sanft an die Haut anschmiegen. Doch, obwohl Winterdecken warm und dick sein sollen, ist es wichtig, dass sie nicht zu schwer auf der Haut liegen und erdrückend wirken. Besonders beliebt als Winterdecke ist zum Beispiel die Daunendecke, Eiderdaunendecke oder Wolldecke.

Die Kinderbettdecke

Eine Kinderbettdecke muss Geborgenheit, Schutz und Wärme vermitteln. Kinderbettdecken haben die Maße 100x135 cm und werden wie die Bettdecken für Erwachsene mit verschiedenen Füllungen angefertigt. Bei einer Kinderbettdecke sollte man ein besonderes Augenmerk auf die Zertifikate, die auf schadstofffreie Materialien hinweisen, legen. Gerade bei Kinderbettdecken ist die Hygiene besonders wichtig, weswegen viele Kinderbettdecken für Allergiker geeignet sind, um dem Kind einen optimalen Schutz gewährleisten zu können. Auch Pflegeeigenschaften sind für Kinderbettdecken sehr wichtig, da diese öfter als Bettdecken für Erwachsene gereinigt werden sollten.

Die Babybettdecke

Im ersten Lebensjahr eines Kindes wird es als Baby bezeichnet. Für diesen Zeitraum gibt es extra Babybettdecken in 80x80 cm oder man verwendet aus Sicherheitsgründen in den ersten Monaten nur einen Baby Schlafsack. Es ist sehr wichtig, dass eine Babybettdecke nicht zu groß ist, damit sich das Baby nicht darunter verirrt. Damit die Babybettdecke nicht zu schwer ist, sollte man auf leichte Füllmaterialien und eine geringe Füllmenge achten. Auch bei Babydecken sind die Klima- und Pflegeeigenschaften sehr wichtig. Damit der kleine Schützling im Sommer nicht schwitzt und im Winter keinesfalls friert. Besonders bei Babybettdecken stehen Sicherheit und Hygiene im Vordergrund.